Nutzungsbedingungen
1. Anbieter
Anbieter der Website und der Android-App ZUHD ist Mubashir Ahmed, c/o flexdienst – #21642, Kurt-Schumacher-Straße 74, 67663 Kaiserslautern, Deutschland (Einzelunternehmer, handelnd unter ZUHD). Allgemeiner Kontakt und rechtliche Kontaktaufnahme: [email protected]. App-Support, Konto- und Premium-Fragen: [email protected]. Der Vertrag über einen Kauf in Google Play bleibt hiervon getrennt und richtet sich zusätzlich nach dem dort bezeichneten Vertragspartner und den beim Kauf angezeigten Bedingungen.
2. Leistungsumfang und technische Voraussetzungen
ZUHD unterstützt Fokus, digitale Selbstkontrolle, lokale App-Blockierung, Website-/Kategorie-Schutz, Fokus-Sessions, Side Quests, Fortschritt, XP, Level und Abzeichen. Soweit altersabhängig freigeschaltet, stehen außerdem freiwillige Freunde, private Textunterhaltungen und ein gemeinsamer moderierter Community-Raum zur Verfügung. Schutzfunktionen arbeiten nach dem Stand der jeweiligen Plattform und können keine vollständig manipulationssichere Sperre garantieren. Die Nutzung setzt ein unterstütztes Android-Gerät, eine Internetverbindung für accountgebundene Funktionen und ein ZUHD-Konto voraus. Einzelne lokale Schutzfunktionen benötigen gesonderte Android-Freigaben. Premiumkäufe und deren Wiederherstellung setzen Google Play und ein geeignetes Google-Play-Konto voraus. Google Play kann die Installation anhand einer in Google Play konfigurierten Geräteintegritätsregel ablehnen; die genaue Bewertung und Durchsetzung erfolgen durch Google Play.
3. ZUHD-Nutzungsvertrag, Konto und Login
Mit der ausdrücklichen Annahme dieser Nutzungsbedingungen und der erfolgreichen Erstellung eines ZUHD-Kontos soll zwischen dem Nutzer und dem in Abschnitt 1 genannten Anbieter ein unbefristeter ZUHD-Nutzungsvertrag zustande kommen. Ob und mit wem er wirksam zustande kommt, richtet sich insbesondere bei Minderjährigen nach dem anwendbaren Recht. Er umfasst das kostenlose Konto, Trial und Free sowie – soweit jeweils bereitgestellt und altersabhängig freigeschaltet – die accountgebundenen Social-, Community- und Supportfunktionen. Verbraucher können diesen kostenlosen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen; zwingende gesetzliche Regelungen zu Frist und Fristbeginn bleiben unberührt. Die hervorgehobene elektronische Widerrufsfunktion sowie weitere Erklärungswege und das Muster-Widerrufsformular stehen auf der verlinkten Seite „Widerruf und Verbraucherinformationen“ bereit. Ein in Google Play erworbenes Premium-Recht schaltet zusätzliche Funktionen innerhalb dieses Nutzungsvertrags frei; Erwerb, Zahlung, Widerruf und Abonnementverwaltung des Google-Play-Kaufs bleiben der davon getrennte Vertrag mit dem dort bezeichneten Vertragspartner. Unabhängig vom Widerruf kann der Nutzer den ZUHD-Nutzungsvertrag jederzeit ohne Kündigungsfrist durch die bestätigte Kontolöschung beenden; damit entfallen die accountgebundenen ZUHD-Leistungen. Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Bei Verdacht auf Missbrauch sollte der Support informiert und das Passwort geändert werden.
3a. Technische Schritte, Korrektur, Vertragstext und Sprachen
Vor dem Absenden einer Registrierung zeigt die App die einzugebenden Kontoangaben, eine gesonderte Zustimmung zu diesen Nutzungsbedingungen und Links zu den maßgeblichen Dokumenten. Beim E-Mail-Weg kann der Nutzer E-Mail-Adresse, Benutzername, Geburtsdatum und Passwort bis zum Antippen von „Konto erstellen“ prüfen und korrigieren; die Schaltfläche bleibt bei erkennbar unvollständigen oder ungültigen Angaben oder ohne Zustimmung gesperrt. Die Altersabfrage ist neutral: Vor der Eingabe werden weder Freischaltschwellen genannt noch Hinweise angezeigt, welche Eingabe bestimmte Funktionen freischaltet. Beim Google-Weg wird Google nach der gesonderten Zustimmung über „Mit Google fortfahren“ geöffnet und kann bei der ersten Nutzung ein ZUHD-Konto erstellen. Hat das anschließend sicher identifizierte Konto bereits eine aktuelle Altersdeklaration, erscheint kein Geburtsdatumsfeld. Andernfalls folgt die einmalige Altersangabe erst nach dem sicheren Callback, während die Sitzung bis zur erfolgreichen Erklärung nicht lokal gespeichert wird. Die Registrierung kann vor dem Absenden durch Zurückgehen abgebrochen werden. Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch; bei einer anderen App-Sprache wird Englisch als Dokumentensprache verwendet. Die vor Vertragsschluss verlinkten Dokumente können im Browser angezeigt, gespeichert oder gedruckt werden. ZUHD zeichnet die Zustimmung versions-, sprach-, zeit- und verfahrensgebunden mit Prüfsummen der unveränderbaren Fassung auf; Passwörter werden nicht in diesem Nachweis gespeichert. ZUHD hat sich keinem besonderen externen Verhaltenskodex unterworfen; die gesonderten ZUHD Community-Richtlinien bleiben für die freiwilligen Community-Funktionen maßgeblich.
3b. Mindestalter, Altersangabe und Minderjährige
Das produktseitige Mindestalter für ein eigenes ZUHD-Konto beträgt 13 Jahre. Unter 13 Jahren wird kein nutzbarer Kontozugang freigeschaltet. ZUHD verwendet die Altersstufen unter 13, 13–17 und ab 18 zur technischen Zugriffssteuerung. Dafür gibst du dein Geburtsdatum selbst an. ZUHD gleicht diese Angabe derzeit weder mit einem Ausweis oder Register noch mit deinem Google-Konto ab; sie ist eine Selbstauskunft und kein amtlicher Alters-, Identitäts-, Volljährigkeits- oder Geschäftsfähigkeitsnachweis. ZUHD verfügt derzeit über keinen Prozess, mit dem die Zustimmung einer gesetzlichen Vertretung eingeholt oder verifiziert wird, und erhebt für den globalen Sicherheitsfallback weder ein Land noch einen Elternkontakt. Minderjährige dürfen den ZUHD-Nutzungsvertrag nur schließen und ihr Konto nur nutzen, wenn sie dies nach dem für sie geltenden Recht selbst wirksam können oder eine erforderliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung vorliegt. Ein nach dem anwendbaren Recht höheres Mindestalter, ein erforderlicher Nachweis oder weitere Schutzpflichten bleiben unberührt. Die Vertragsannahme und die Altersangabe ersetzen keine gesondert erforderliche Einwilligung in freiwillige Datenverarbeitungen oder eine gesetzlich erforderliche Elternautorisierung. Bestehende Konten ohne gültigen Altersstatus müssen die Angabe nachholen; wird die Abfrage abgebrochen, bleiben Zugang und Werbung gesperrt, die App meldet lokal ab und versucht, die Remote-Sitzung zu widerrufen.
3c. Altersabhängiger Funktionsumfang
Bei fehlendem oder veraltetem Altersstatus bleiben Produktzugang und Werbung gesperrt. Unter 13 Jahren wird kein nutzbares Konto freigeschaltet. Von 13 bis 17 Jahren steht der altersberechtigte Kern der App einschließlich Trial, Free und Premium zur Verfügung. Der bestehende accountgebundene, inhaltsfreie Kernfortschritt wird synchronisiert und wiederhergestellt: XP und Level, idempotente inhaltsfreie XP-Belege, Achievements und Abzeichen, die numerische Attributmatrix, Rang- und Titelzustand, freigeschaltete oder ausgerüstete Titel-ID, Banner, Frame und Aura, bereits gesehene Reward-IDs sowie für den Fortschritt erforderliche aggregierte Statistiken. Nicht synchronisiert werden Aufgabentexte oder Questtitel, Zeitpläne, Side-Quest-Status sowie lokale Schutz-, URL- oder App-Nutzungsverläufe. Freunde über exakte Nutzernamensuche oder Einladung und die bestehende Hardcore-/Vertrauenspersonenfunktion bleiben nach ihren geltenden Sicherheitsregeln verfügbar. Private Nachrichten, Community, vollständige öffentliche Profilprojektionen, das Hochladen oder reguläre Abrufen eines Server-Profilmediums und die optionale Side-Quest-/Aufgaben-Cloud bleiben gesperrt. Ein in der App ausgewähltes Profilbild oder GIF bleibt lokal. In Free darf für diese Altersstufe ausschließlich ein kindgerechtes, nicht personalisiertes Banner auf Home angefordert werden; App-Start-Anzeigen bleiben aus. Ab 18 Jahren stehen die regulären Funktionen nach den geltenden Produkt-, Sicherheits-, Einwilligungs- und Community-Regeln zur Verfügung. Premium verändert keine Altersgrenze und hebt keine Sperre auf. Vorhandene private Nachrichten, Community-Inhalte, vollständige öffentliche Profilprojektionen, Profilmedien oder optionale Aufgaben-Cloud-Daten werden wegen einer Einstufung unter 18 nicht automatisch gelöscht, aber bis zum serverautoritären 18+-Datum nicht über reguläre Nutzerpfade bereitgestellt. Das Erreichen dieses Datums kann die Altersberechtigung ohne erneute Geburtsdatumseingabe herstellen; es lädt nichts automatisch hoch, veröffentlicht nichts erneut und aktiviert keine optionale Cloud-Sicherung ohne eine aktuelle bewusste Handlung. Zweckgebundene Moderations-, Lösch- und gesetzliche Aufbewahrungswege bleiben unberührt.
4. Trial, Free und Premium
Über diese Website kann derzeit kein kostenpflichtiges ZUHD-Abonnement abgeschlossen werden. Neue Testkonten erhalten eine kostenlose Testphase von 3 Tagen mit Zugang zu allen für ihren Altersstatus zulässigen Funktionen ohne Werbung. Dafür ist keine Zahlungsmethode erforderlich, es wird keine Zahlung ausgelöst und die Testphase wandelt sich nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement um. Ohne einen aktiven Kauf wechselt der Zugang nach Ablauf der Testphase zu Free. Free umfasst derzeit Home und einen begrenzten Fokusbereich mit höchstens drei Fokusprofilen und höchstens drei gleichzeitig aktiven Fokus-Zeitfenstern; Schutz- und Fortschrittsbereiche bleiben Trial und Premium vorbehalten. In Free kann ausschließlich auf den in der Datenschutzerklärung genannten Flächen Werbung erscheinen. Wenn Premium in Google Play angeboten wird, kommt ein kostenpflichtiges Abonnement nur durch eine bewusste Bestätigung im Google-Play-Checkout zustande. Dort werden unmittelbar vor dem Kauf der aktuelle Preis, Abrechnungszeitraum, automatische Verlängerung und der wesentliche Leistungsumfang angezeigt. Für Käufe über Google Play im Europäischen Wirtschaftsraum wird der Inhalt nach den Google-Play-Bedingungen von Google Commerce Limited angeboten; beim Download, bei der Nutzung oder beim Kauf entsteht daneben ein gesonderter Vertrag mit Google Commerce Limited. ZUHD bleibt Anbieter und inhaltlicher Verantwortlicher der App sowie Ansprechpartner für App-Funktionen und Support. Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung von ZUHD und seiner Community-Funktionen. Für Preis, Steuern, Zahlung, Verlängerung, Kündigung, Widerruf und Erstattung des konkreten Google-Play-Kaufs sind zusätzlich der Checkout, die Kaufbestätigung und die anwendbaren Google-Play-Bedingungen maßgeblich. Für den konkreten Kauf gilt stets das unmittelbar vor der Bestätigung angezeigte Angebot.
5. Verlängerung, Kündigung, Widerruf und Wiederherstellung
Wird ein Premium-Abonnement über Google Play erworben, gelten für Verlängerung und Abrechnung die unmittelbar vor dem Kauf angezeigten Bedingungen. Die automatische Verlängerung kann in Google Play unter „Zahlungen & Abos“ beendet werden; eine Kündigung wirkt grundsätzlich zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums. Die bestätigte Löschung des ZUHD-Kontos beendet den ZUHD-Nutzungsvertrag, nicht aber ein Google-Play-Abonnement. Auch Abmeldung oder Deinstallation der App beenden das Google-Play-Abonnement nicht; es muss separat in Google Play gekündigt werden. Kündigung, gesetzlicher Widerruf und eine Erstattung wegen eines Mangels sind unterschiedliche Vorgänge. Bei einem Google-Play-Kauf ist ein gesetzlicher Widerruf unmittelbar gegenüber Google Commerce Limited zu erklären, etwa über das offizielle Google-Play-Widerrufsformular oder einen in den aktuellen Google-Play-Bedingungen genannten Kontaktweg. Der ZUHD-Support hilft ergänzend bei technischen App- und Anspruchsfragen, ersetzt die Erklärung gegenüber dem Vertragspartner aber nicht. Ein über dasselbe Google-Play-Konto bestehender und von Google Play bereitgestellter, technisch verifizierbarer Anspruch kann über die Wiederherstellungsfunktion der App erneut geprüft werden; ZUHD kann keinen Anspruch wiederherstellen, den Google Play nicht als gültig bereitstellt. Gesetzliche Widerrufs-, Mängel- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.
6. Zulässige Nutzung
ZUHD darf nur rechtmäßig und für den eigenen Gebrauch verwendet werden. Untersagt sind insbesondere Angriffe auf die Dienste, Umgehung von Zugriffskontrollen, automatisierte Massenanfragen, Missbrauch von Supportformularen und Handlungen, die Rechte Dritter verletzen.
7. Soziale Funktionen und Regelannahme
Soweit sie nach Abschnitt 3c freigeschaltet und bereitgestellt werden, sind Freunde, private Textunterhaltungen, öffentliche Profilprojektionen und der gemeinsame moderierte Community-Raum freiwillige, accountgebundene Funktionen. Vor dem ersten öffentlichen Beitrag muss die aktuelle Fassung der ZUHD Community-Richtlinien ausdrücklich in der App angenommen werden. Eine neue Fassung muss vor einem weiteren öffentlichen Beitrag erneut angenommen werden. Lesen bleibt ohne aktuelle Annahme möglich, soweit der altersabhängige Zugang besteht.
7a. Pseudonyme Nutzung nach außen
ZUHD verlangt für die nach außen sichtbare Nutzung von Social- und Community-Funktionen keinen Klarnamen. Andere Nutzer sehen den gewählten @Nutzernamen, standardmäßig einen neutralen serverseitig abgeleiteten Avatar und nur bewusst freigegebene Profilwerte. Erst ab 18 Jahren kann der Nutzer den neutralen Avatar im vollständigen Profil bewusst durch ein eigenes Profilbild oder GIF ersetzen und dessen Empfängerkreis gesondert festlegen. Für Authentifizierung, Kontosicherheit und Kontowiederherstellung bleibt intern eine E-Mail-Adresse erforderlich; sie wird anderen Nutzern nicht als Profilangabe angezeigt. Ein Login über Google kann intern bereitgestellte Profilbasisdaten verarbeiten, ändert aber nicht automatisch diese pseudonyme Außenansicht. Das ZUHD-Konto ist deshalb gegenüber ZUHD nicht anonym.
7b. Profilbild oder GIF
Der Photo Picker dient zunächst nur dazu, ein Bild oder GIF lokal in der App auszuwählen. Diese lokale Auswahl wird niemals automatisch hochgeladen. Erst ab 18 Jahren kann der Nutzer eine technisch aufbereitete Kopie durch eine gesonderte Handlung an ZUHD übermitteln. Ein neuer Upload beginnt stets mit der Sichtbarkeit „Nur ich“. Danach kann der Nutzer unabhängig von anderen Profilwerten „Nur ich“, „Freunde“ oder „Community“ wählen. „Freunde“ bedeutet bestätigte ZUHD-Freunde. „Community“ bedeutet ausschließlich angemeldete, für diese Funktion alters- und regelberechtigte ZUHD-Nutzer; es entsteht dadurch kein anonym öffentlich abrufbares Webprofil. Profilmedien werden nur im vollständigen Profil angezeigt. Freundesübersichten, private Textunterhaltungen und Community-Beiträge bleiben frei von Bild- oder GIF-Anhängen. ZUHD darf technisch ungeeignete Dateien zurückweisen und gemeldete oder anderweitig konkret auffällige Profilmedien nach Abschnitt 10 prüfen, sperren oder entfernen. Der Nutzer kann das serverseitige Profilmedium jederzeit ersetzen oder entfernen; die lokale Originaldatei auf seinem Gerät bleibt davon unberührt. Das Erreichen von 18 führt weder zu einem automatischen Upload noch zu einer automatischen Veröffentlichung; Upload und jede Sichtbarkeit bleiben bewusste Handlungen.
8. Rechte an Nutzerinhalten
Nutzer behalten ihre Rechte an den von ihnen eingestellten Inhalten und dürfen nur Inhalte bereitstellen, für die sie die erforderlichen Rechte besitzen. Für die Dauer der Bereitstellung räumt der Nutzer ZUHD eine nicht ausschließliche, unentgeltliche und auf den Betrieb der gewählten Funktion beschränkte Erlaubnis ein, den Inhalt technisch zu speichern, zu übertragen, den bestimmungsgemäßen Empfängern anzuzeigen, zu sichern und nach diesen Bedingungen zu moderieren. Diese Erlaubnis umfasst keine Nutzung für Werbung, Datenhandel oder das Training allgemeiner KI-Modelle. Sie endet mit der Löschung des Inhalts, soweit keine technisch unvermeidbare Sicherungsrotation oder konkrete gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
9. Verbotene Nutzerinhalte und Verhaltensweisen
Untersagt sind insbesondere sexueller Missbrauch oder sexuelle Ausbeutung von Kindern und Darstellungen davon, Grooming, sexuelle Erpressung, sexuelle Ausbeutung, Belästigung, Stalking, Drohungen, Hass oder Gewalt, Ermutigung zu Selbstverletzung oder gefährlichem Verhalten, Betrug, Identitätsvortäuschung, Spam, automatisierte Massenbeiträge, schädliche Links, die unbefugte Veröffentlichung privater Daten, rechtswidrige Inhalte und gezielt irreführende Inhalte, die Menschen konkret gefährden oder Betrug erleichtern können. Die jeweils aktuellen Community-Richtlinien konkretisieren diese Verbote.
9a. Terroristische Inhalte
ZUHD untersagt die Verbreitung terroristischer Inhalte im Sinne der Verordnung (EU) 2021/784. Dazu zählen insbesondere Inhalte, die zur Begehung terroristischer Straftaten oder zu einem Beitrag dazu anstiften, solche Taten verherrlichen und dadurch eine Gefahr begründen, Personen zur Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung bestimmen, konkrete Anleitungen zur Begehung terroristischer Straftaten geben oder deren Begehung androhen. Nicht allein deshalb erfasst sind Inhalte zu Bildungs-, journalistischen, künstlerischen, Forschungs- oder Anti-Terror-Zwecken sowie polemische oder kontroverse Ansichten im öffentlichen Diskurs; entscheidend sind Zweck, Aussage, Kontext und Gefährdungspotenzial. Soweit ZUHD einen in den Anwendungsbereich fallenden öffentlichen Hostingdienst bereitstellt, werden vollziehbare behördliche Entfernungsanordnungen schnellstmöglich, spätestens innerhalb einer Stunde nach ihrem Eingang, nach den gesetzlichen Vorgaben bearbeitet. Maßnahmen erfolgen sorgfältig, verhältnismäßig und nicht diskriminierend unter Beachtung der Meinungs- und Informationsfreiheit. Es besteht keine allgemeine Pflicht zur Vorabüberwachung; automatisierte Werkzeuge entscheiden nicht ohne angemessene menschliche Aufsicht über eine solche Einordnung. Soweit keine gesetzliche Geheimhaltung entgegensteht, wird der betroffene Nutzer über Entfernung, Grund und tatsächlich verfügbare Rechtsbehelfe informiert.
10. Melden, blockieren und Moderation
Soweit Social- und Community-Funktionen bereitgestellt werden, können öffentliche Beiträge, private Nachrichten und Profile einschließlich eines sichtbaren Profilbilds oder GIFs in der App gemeldet sowie Nutzer blockiert oder stummgeschaltet werden. Für Meldungen mutmaßlich rechtswidriger Inhalte ist ein gesonderter elektronischer Fachmeldeweg vorgesehen. Er darf erst als verfügbar bezeichnet werden, wenn Übermittlung, Eingangsbestätigung, Fallzugang, Entscheidungskommunikation und entscheidungsgebundene Überprüfung Ende-zu-Ende freigegeben sind. Eine Meldung muss eine hinreichend genaue Begründung, den genauen elektronischen Fundort und eine Erklärung enthalten, dass die Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind. Der Fachmeldeweg muss die Übermittlung auch ohne Identifizierung ermöglichen. Für eine Meldung mit sämtlichen in Art. 16 Abs. 2 DSA genannten Elementen gehören Name und E-Mail-Adresse grundsätzlich zu den vorgesehenen Angaben; bei Meldungen zu Straftaten nach Art. 3 bis 7 der Richtlinie 2011/93/EU entfallen sie gesetzlich. Außerhalb dieser Ausnahme darf die fehlende Identität die technische Übermittlung nicht ausschließen und darf für die sachliche Prüfung nur verlangt werden, wenn sie zur Feststellung der behaupteten Rechtswidrigkeit erforderlich ist. Soweit der Fachmeldeweg freigeschaltet ist und elektronische Kontaktdaten vorliegen, bestätigt ZUHD nach erfolgreicher technischer Übermittlung den Eingang und informiert nach einer Entscheidung ohne unangemessene Verzögerung über diese und die im Einzelfall verfügbaren Rechtsbehelfe. Automatisierte Systeme setzen technische Rate-Limits und liefern reduzierte Spam- oder Missbrauchssignale; über Entfernung, Verwarnung und Sperren entscheiden sie nicht allein. Eine lückenlose Echtzeit- oder Vorabkontrolle aller Inhalte findet nicht statt. ZUHD kann Inhalte oder Profilmedien entfernen, verwarnen, zeitlich begrenzte Schreibsperren verhängen oder den Community-Zugang dauerhaft entziehen. Eine Community-Sperre sperrt nicht automatisch das gesamte ZUHD-Konto. ZUHD verändert Nutzerinhalte nicht redaktionell. Bei der Anwendung dieser Regeln handelt ZUHD sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig und berücksichtigt die Rechte und berechtigten Interessen aller Beteiligten, einschließlich der Meinungsfreiheit. Soweit keine gesetzliche Ausnahme greift, erhält ein von einer Beschränkung betroffener Nutzer spätestens mit deren Wirksamwerden eine klare, konkrete Begründung mit Art, Umfang, Gebiet und Dauer der Maßnahme, den maßgeblichen Tatsachen, der Rechts- oder Regelgrundlage, der Angabe, ob die Maßnahme auf einer Meldung oder eigener Initiative beruht, Angaben zu eingesetzten automatisierten Mitteln und den im Einzelfall tatsächlich verfügbaren Rechtsbehelfen. Ein formeller Überprüfungsweg darf nur angegeben werden, wenn er technisch an die konkrete Entscheidung gebunden und erreichbar ist; eine allgemeine Supportanfrage ist kein formeller Rechtsbehelf. Gesetzliche außergerichtliche und gerichtliche Rechtsbehelfe bleiben unberührt.
11. Private Textunterhaltungen
Private Textunterhaltungen sind erst ab 18 Jahren, nur nach Annahme der aktuellen Nachrichtensicherheitsregeln und nur zwischen bestätigten Freunden möglich. Sie bleiben auf Text und die ausdrücklich bereitgestellten begrenzten Reaktionen beschränkt; Bild-, GIF- und sonstige Dateianhänge sind nicht Teil dieser Funktion. Inhalt und nähere Umstände werden vertraulich behandelt; ZUHD verspricht keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Sie werden Administratoren nicht als Livefeed bereitgestellt. Bei einer konkreten Meldung darf ausschließlich die gemeldete Nachricht mit einem eng begrenzten unmittelbaren Kontext für die Moderation bereitgestellt werden, soweit dieser Zugriff im Einzelfall gesetzlich zulässig und erforderlich ist. Private Nachrichten und dieser private Meldekontext müssen serverseitig spätestens 30 Tage nach ihrer Erstellung ablaufen, dürfen danach nicht mehr ausgeliefert werden und sind durch den vorgesehenen Löschlauf physisch zu entfernen. Die öffentliche Freigabe dieser Funktion setzt den technischen Nachweis des Löschlaufs und der zulässigen, zugriffsbeschränkten Meldebearbeitung voraus.
12. Kindersicherheit
ZUHD verbietet sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern (CSAE) sowie Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern (CSAM) ohne Ausnahme. Nach tatsächlicher Kenntnis entfernt ZUHD entsprechende Inhalte und ergreift erforderliche, verhältnismäßige Maßnahmen gegen beteiligte Konten oder Community-Zugriffe. Eine Weitergabe an Behörden oder andere Stellen erfolgt nur, soweit dafür eine konkrete gesetzliche Pflicht, behördliche Anordnung oder sonstige Rechtsgrundlage besteht und die Zuständigkeit geprüft wurde. Verdachtsfälle können in der App oder an [email protected] gemeldet werden; bei unmittelbarer Gefahr sind die örtlichen Notfall- oder Strafverfolgungsstellen direkt zu kontaktieren.
13. Plattformgrenzen und angeforderte Sicherheitsaktionen
Android, Browser, Google Play und Gerätehersteller können technische Einschränkungen, Akkuoptimierungen und Berechtigungsmodelle vorgeben. Google Play kann nach seiner Gerätebewertung die Installation auf Geräten verhindern, welche die dort konfigurierte Geräteintegritätsregel nicht erfüllen. Diese Store-Sperre wird durch Google Play bewertet und durchgesetzt; sie garantiert weder die Erkennung jedes Risikos noch einen manipulationssicheren Betrieb nach der Installation. Die derzeit in der geschlossenen Testphase vorbereitete In-App-Prüfung der Play Integrity API beobachtet nur die technische Bindung und Aktualität einer angemeldeten Anfrage. Fehlende, negative oder unbekannte optionale Sicherheitssignale entscheiden derzeit weder über Konto, Tarif noch Funktionszugang. ZUHD beschreibt diese Grenzen ehrlich und verspricht keinen unüberwindbaren Schutz gegen jede Manipulation oder Deinstallation. ZUHD hat keine allgemeine Fernsteuerung und kann das Gerät, seine Inhalte oder lokalen Verlaufshistorien nicht frei auslesen. Es bestehen zwei getrennte, auf vordefinierte ZUHD-Einstellungen begrenzte Befehlswege. Eine accountgebundene Support-Entsperraktion kann nach erneuter Mehrfaktorprüfung ausschließlich von einem Administrator für genau einen festgelegten Zieltyp und Zielwert angelegt werden; sie kann, muss technisch aber nicht an ein Support-Ticket oder eine bestimmte Installation gebunden sein und darf die Zusicherungen des folgenden Notfallwegs nicht für sich beanspruchen. Der getrennte Remote-Notfall-Abschaltweg ist ticketlos. Er verlangt die ausdrückliche Bestätigung des handelnden Administrators, dass der betroffene Nutzer die Abschaltung verlangt hat, und darf ausschließlich durch einen mit AAL2 erneut bestätigten aktiven Administrator mit Eigentümerrolle für genau ein Zielkonto, einen zulässigen Grundcode, eine Auditbegründung und die vorgeschriebene Bestätigungsphrase ausgelöst werden. Der Server bindet den 15 Minuten gültigen Befehl an die zuletzt aktive App-Installation des Kontos; eine Support-Ticket- oder Ursprungsinstallationsbindung besteht gerade nicht. Beide Wege sind auditierbar und erlauben der App nur, einen vordefinierten ZUHD-Befehl abzurufen und lokal auszuführen; sie eröffnen keinen Einblick in Geräteinhalte oder Verläufe.
14. Datenschutz
Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung. Sensible Schutz-, VPN-, Domain-, Fokusprofil- und App-Nutzungsdaten bleiben auf deinem Gerät und werden nicht als persönliche Verlaufshistorie an ZUHD übertragen.
15. Gesetzliche Mängelrechte und Updates
Für die von ZUHD aufgrund des ZUHD-Nutzungsvertrags bereitgestellten digitalen Leistungen gelten die gesetzlichen Mängelrechte. ZUHD stellt während des gesetzlich maßgeblichen Bereitstellungszeitraums die Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit, die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind, und informiert über ihre Verfügbarkeit. Die Folgen einer nicht installierten Aktualisierung richten sich nach § 327f BGB. Gesetzliche Ansprüche gegen den jeweils verantwortlichen Vertragspartner, einschließlich Ansprüchen aus einem getrennten Google-Play-Kauf, werden durch diese Bedingungen nicht eingeschränkt.
16. Verfügbarkeit und Änderungen
Eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht zugesichert; gesetzliche Mängel- und Updatepflichten bleiben unberührt. Über die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen hinaus darf ZUHD dauerhaft aufgrund des ZUHD-Nutzungsvertrags bereitgestellte digitale Leistungen ausschließlich aus einem in diesen Bedingungen benannten triftigen Grund ändern: zur Schließung konkreter Sicherheitslücken oder Abwehr konkreter Missbrauchsrisiken, zur Umsetzung zwingender gesetzlicher, behördlicher oder verbindlicher Google-Play-/Android-Plattformanforderungen oder zur notwendigen technischen Kompatibilität und Wartbarkeit nach Änderungen unterstützter Betriebssysteme oder Schnittstellen Dritter. Die Änderung erfolgt ohne zusätzliche Kosten und wird klar und verständlich mitgeteilt. Beeinträchtigt sie Zugriff oder Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informiert ZUHD angemessene Zeit vorher auf einem dauerhaften Datenträger über Merkmale, Zeitpunkt und Rechte. Betroffene können dann innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Information oder nach der Änderung – maßgeblich ist der spätere Zeitpunkt – kostenfrei kündigen. Das gilt nicht, wenn die Beeinträchtigung nur unerheblich ist oder die unveränderte vertragsgemäße Nutzung ohne zusätzliche Kosten erhalten bleibt. Im Übrigen gilt § 327r BGB.
17. Änderungen dieser Nutzungsbedingungen
Erhebliche Änderungen dieser Nutzungsbedingungen werden vor ihrem Wirksamwerden klar und verständlich mitgeteilt und als neue datierte Fassung bereitgestellt. Soweit die Änderung eines bestehenden Vertrags eine Zustimmung erfordert, wird sie erst nach ausdrücklicher Zustimmung wirksam; Schweigen oder bloße weitere Nutzung gelten nicht als Zustimmung. Frühere Fassungen und bereits abgeschlossene Sachverhalte werden nicht nachträglich umgedeutet.
18. Haftung
ZUHD ist ein Werkzeug zur Selbstkontrolle und ersetzt keine medizinische, psychologische, rechtliche oder finanzielle Beratung. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gelten die gesetzlichen Regeln. Im Übrigen richtet sich die Haftung nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
19. Anwendbares Recht und Verbraucherstreitbeilegung
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts und die gesetzlichen Gerichtsstände unberührt. ZUHD ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Gesetzliche Beschwerde- und Rechtsbehelfswege bleiben unberührt.
Aktuelle Community-Richtlinien und Kindersicherheit